Was die Ägypter geleistet haben, ist noch heute nicht in allen Teilen der Welt erreicht worden. In verschiedenen Teilen Asiens, Südamerikas oder Afrikas, einschliesslich Ägyptens selbst, gibt es heute eine Lebensweise, die hinter den vergangenen Zivilisationen zurückbleibt. Die Zivilisation des alten Ägypten, die so erfolgreich war, besonders auf den Gebieten der Medizin, der Anatomie, Stadtplanung, Architektur, der schönen Künste und der Textilfabrikation, wird heute von Wissenschaftlern mit Verwunderung und Ehrfurcht studiert.
Die Einbalsamierungstechniken der Ägypter zeigen, dass sie über fortgeschrittene medizinische Kenntnisse verfügten. |
Der Körper des ägyptischen Pharaos Tutanchamun wurde in einem Sarkophag aufbewahrt, der sich in einem zweiten Sarkophag befand. |
Röntgenanalysen von Mumien haben ergeben, daß im alten Ägypten Hirnoperationen durchgeführt wurden. 43 Diese Operationen wurden mit Hilfe hochprofessioneller Technik vorgenommen. An den untersuchten Mumien waren die operativ notwendigen Einschnitte mit großer Sorgfalt vorgenommen worden. Schädelknochen, die wieder zusammengefügt worden sind, belegen, dass die Patienten nach solchen Operationen noch lange weiterlebten.44 Ein weiteres Beispiel betrifft die verschiedenen Arzneien. Im 19. Jahrhundert machte die Medizin aufgrund wissenschaftlicher Experimente, die unter anderem auch zur Entdeckung der Antibiotika führten, große Fortschritte; man muss jedoch einschränkend feststellen, dass viele dieser "Fortschritte” den alten Ägyptern bereits bekannt waren. 45
Die wichtigsten Fakten über den fortschrittlichen Stand der Ägypter in Wissenschaft und Technik werden anhand der von ihnen hinterlassenen Mumien deutlich. Sie verwendeten hunderte verschiedene Techniken bei der Einbalsamierung, wodurch die Körper tausende Jahre erhalten blieben.
Der Einbalsamierungsprozess ist sehr kompliziert. Zuerst wurden das Gehirn und manche der inneren Organe der Verstorbenen mit speziellen Instrumenten entfernt. Anschliessend erforderte die Prozedur ein 40-tägiges Austrocknen des Körpers mit Hilfe von Natron. (Natron ist ein Mineralsalz hauptsächlich eine Mischung aus Natriumbikarbonat und Natriumkarbonat mit kleinen Mengen Natriumchlorid und Natriumsulfat.)
Nachdem der Körper dehydriert worden war, wurde der Torso mit Leinen, Sand oder Sägemehl gefüllt. Die Haut wurde mit besonderen Kräutersalben behandelt und anschliessend zur Konservierung mit flüssigem Harz eingerieben. Zum Schluss wurde der Körper in Leinentücher gewickelt. 46
Die ohne die sterbliche Hülle zu beschädigen durch Entnahme der inneren Organe ausgeführte Einbalsamierung zeigt, dass diejenigen, die sie ausführten, genügende Kenntnisse in Anatomie besassen, um die Anordnung all der verschiedenen Organe zu kennen. Abgesehen vom Verfahren der Einbalsamierung kann die Ägypter vor 5000 Jahren zahlreiche andere medizinische Verfahren. Die als Ärzte fungierenden Priester behandelten in ihren Tempeln eine Vielzahl von Krankheiten. Genau wie heute waren die ägyptischen Ärzte auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert.
- Die ägyptische Ärzteschaft wurde vom Staat kontrolliert. Wurde der Patient nicht gesund oder verstarb, wurde eine Untersuchung eingeleitet und festgestellt, ob die Behandlung des jeweiligen Arztes regelkonform vorgenommen worden war, oder nicht. Wurde eine Fahrlässigkeit des Arztes festgestellt, so wurde dieser entsprechend den gesetzlichen Regelungen bestraft.
Das "Smith Papyrus", das beschreibt, wie die alten Ägypter Bandagen aus Leinen verwendeten. |
- Wandreliefs des Tempels von Kom Ombo zeigen einen Kasten mit chirurgischen Instrumenten. Er enthält Metallscheren, Skalpelle, Knochensägen, Sonden, Spachtel, kleine Wundhaken und Zangen.
- Es gab zahlreiche von einander abweichende Techniken. Brüche und Frakturen wurden gerichtet, es wurden Schienen verwendet und Wunden wurden genäht. An vielen Mumien wurden sehr gut verheilte Brüche gefunden.
- Obwohl man keine Operationsnarben an Mumien gefunden hat, bezieht sich der Smith-Papyrus 13 Mal auf das Nähen von Wunden. Das weist darauf hin, dass die Ägypter die Wundverschliessung vermittels Nähens mit Leinenfäden beherrschten. Die Nadeln waren aller Wahrscheinlichkeit nach aus Kupfer.
-Ägyptische Ärzte waren imstande, zwischen sterilen und infizierten Wunden zu unterscheiden. Sie benutzten eine Mixtur aus Ziegenfett, Tannenöl und zerstossenen Erbsen, um infizierte Wunden zu säubern.
- Penicillin und Antibiotika wurden erst relativ spät entdeckt. Doch die alten Ägypter benutzten bereits deren organische Versionen und andere verschiedene Typen von Antibiotika und sie verschrieben sie bei unterschiedlichen Krankheiten. 47
Neben der Entdeckung des Standes der medizinischen Wissenschaft haben Ausgrabungen ergeben, dass die Ägypter an Stadtplanung und Architektur ebenso interessiert waren.
(1, 2) Fein gearbeiteter Brustschmuck des Königs aus Gold, Silber und Halbedelsteinen (3) Ein paar fein gearbeiteter Sandalen (4) Ein kleiner, langnasiger Henkelkrug aus hartem Gold hat immer noch seinen Glanz und seine Stärke |
(6) Eine goldplattierte Holztruhe auf einem silberplattierten Gestell (7) Ein Brustschmuck aus Gold, Lapislazuli und Türkis, entdeckt in Tanis Die feine Handwerksarbeit des Schmuckes zeigt, dass raffinierte Goldschmiedewerkzeuge verwendet wurden. Ohne solches ist derart feine Arbeit nicht möglich. Die Qualität der ägyptischen Goldschmiedearbeiten entspricht der unserer Tage. |
Das am häufigsten benutzte und teuerste Metall war Gold. In Ägypten und Teilen des heutigen Sudan wurden hunderte Goldminen entdeckt. Ein Papyrus aus dem 14. Jahrhundert v.Chr. enthält den Plan einer Goldmine in der Nähe von Apollinopolis und zeigt, wie professionell die Ägypter auf diesem Gebiet vorgingen.
Der Papyrus beschreibt den Bau von mehr als 1300 Behausungen in der Nähe der Mine, die der Unterbringung der Arbeiter dienten. Daran werden die Bedeutung des Goldschmiedehandwerks und der Juwelierkunst im alten Ägypten deutlich. Hunderte dekorative goldene Objekte, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, beweisen, dass die alten Ägypter erstklassiger Bergleute und Metallverarbeiter waren.
Es zeigt auch, dass die Ägypter die notwendigen wissenschaftlichen Kenntnisse und Technologien besaßen, Metallflöze aufzufinden, das Erz zu fördern, zu veredeln und Legierungen herzustellen.
Zweifellos geben die Architektur der Ägypter und die damit verbundene Ingenieurskunst einen deutlichen Hinweis auf ihre hoch entwickelte Zivilisation. |
Eine hochentwickelte Infrastruktur zeigt wiederum ganz klar, dass die Erbauer dieser Städte fortgeschrittene Kenntnisse in Architektur und Bauwesen besaßen. Wie tief die Fundamente reichen mussten, wo Stützbalken zu setzen waren, wie ein effizientes Ventilationssystem geplant werden musste, getrennte Frischwasser und Abwasserkanäle und viele andere Details mussten beachtet werden. Das Wichtigste aber war: Es durften dabei keine Fehler gemacht werden. Die Ägypter kannten alle erforderlichen Techniken, die Gebäude, die sie hinterliessen, beweisen es.
Die im dritten Jahrtausend v.Chr. angewandte Bautechnik war überaus professionell und diente der Lösung infrastruktureller Probleme. Für ein trockenes Land wie Ägypten ist Wasser von grosser Bedeutung. Die Ägypter fanden dauerhafte Lösungen für dieses Problem, diese umfassten den Bau von Zisternen zur Wasserbevorratung. Das große Wasserreservoir in der Senke der Fayum Oase ist eines davon. Außerdem legten die Ägypter künstliche Seen an, um die Lebensfähigkeit bestimmter Regionen sicherzustellen. In diese Seen wurde Wasser des Nils eingeleitet, was eine fortgeschrittene Zivilisation in der ägyptischen Wüste ermöglichte. Zum Beispiel wurde 80 Kilometer südwestlich des heutigen Kairo der Moeris-See angelegt, in den das Nilwasser durch einen Kanal gelangte. Um ihn herum entstanden neue Siedlungen und Tempel. 48
Die medizinischen Kenntnisse der Ägypter, ihr Wissen um Stadtplanung und Bautechnik und deren praktische Anwendung sind nur einige Beispiele für die ausserordentlich fortgeschrittene Zivilisation, die sie besaßen. Dieses Wissen und die damit verbundenen Maßnahmen, die sie ergriffen, widerlegen einmal mehr die These, Gesellschaften entwickelten sich aus einem primitiven Stadium zu einer zivilisierten Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die vor 5000 Jahren existierte, war auf einem höheren Niveau der Zivilisation als manche Gemeinschaften, die heute in demselben Land leben. Das ist etwas, das nicht mit evolutionären Begriffen erklärt werden kann. Ohne Zweifel gab es in den Zeiten der fortgeschrittenen Zivilisation der alten Ägypter auch zurückgebliebene Gemeinschaften, deren Menschen unter primitiveren Bedingungen in Afrika und anderen Teilen der Welt lebten. Doch keiner dieser Menschen hatte Merkmale, die weniger menschlich gewesen wären, ganz zu schweigen von affenähnlichen Zügen. Sowohl die Ägypter als auch die gleichzeitig unter primitiven Bedingungen lebenden anderen Völker und Gesellschaften, die hunderttausende Jahre zuvor lebten, waren in jeder Beziehung genau solche Menschen wie der heutige Mensch. Manche Gemeinschaften haben vielleicht unter fortschrittlicheren Bedingungen gelebt und andere mögen eher zurückgeblieben gewesen sein, doch das zeigt nicht – wie die Darwinisten behaupten – daß sie vom Affen abstammen oder dass eine Rasse sich aus einer anderen entwickelt. Eine solche Auffasung vergewaltigt die Wissenschaft, Vernunft und Logik.
Leinenstücke aus dem alten Ägypten |
Die Ägypter kannten auch den Unterschied zwischen Planeten und Fixsternen und bezogen diese in ihre astronomischen Studien ein, obwohl manche von ihnen mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind.
Da die Ägypter vom Nilhochwasser abhängig waren, mussten sie den Wasserstand während der jährlichen Hochwasser messen. Der Herrscher hatte zu diesem Zweck einen besonderen Wasserstandsmesser ’’Nilometer’’ anfertigen lassen, und er ernannte besondere Beamte, die die Messungen durchführten. 52
Das "Rhind Papyrus" |
- Wäre die Pyramide von Sklaven gebaut worden, so wäre deren Zahl ausserordentlich hoch gewesen, im Bereich von 240000.
- Hätte man eine Rampe zum Bau der Pyramide benutzt, hätte es über acht Jahre gedauert, die Rampe abzubauen, nachdem die Pyramide fertiggestellt war. Dem dänischen Bauingenieur Garde-Hanson zufolge ist diese Theorie lächerlich, denn wenn die Rampe abgebaut worden wäre, so würden gigantische unbehauene Felsblöcke übrig geblieben sein. Doch darauf ist nirgendwo ein Hinweis zu sehen. 53 Moustafa Gadalla betrachtet in seinem Buch Historical Deception: The Untold Story of Ancient Egypt (Der Betrug mit der Geschichte: Die unveröffentlichte Geschichte des alten Ägypten) bisher von anderen Theoretikern unterschätzte Aspekte:
"Versuchen Sie, sich dies vorzustellen, wenn sie die Pyramiden besuchen: 4000 Steinmetze produzieren 330 Blöcke pro Tag. Während der jährlichen Nilüberschwemmung werden Pro Tag 4000 Blöcke zum Nil transportiert, ans andere Ufer gebracht, auf die Rampe des Gizeh-Plateaus gezogen und auf der Baustelle verarbeitet – das ergibt 6,67 Blöcke pro Minute! Stellen Sie sich 6,67 Blöcke alle 60 Sekunden vor! 54
Hinzu kommt, dass die Oberfläche jeder Pyramidenseite ca. 5,5 Acres beträgt. Für jede Oberfläche wurden rund 115000 Steine gebraucht. Diese wurden so genau eingepasst, dass die Spalte zwischen ihnen zu klein sind, selbst nur ein Blatt Papier dazwischen zu schieben. 55 Das sind nur einige der Einwände, die zeigen, dass die Geheimnisse der Konstruktion der Pyramiden auch durch die Wissenschaft und Technologie des 21. Jahrhunderts immer noch nicht gelöst worden sind.
BEEINDRUCKENDE FAKTEN ÜBER DIE PYRAMIDEN VON GIZEH Die Erforschung der Pyramiden von Gizeh hat ergeben, dass die alten Ägypter ein immenses mathematisches Wissen besessen haben müssen. Sie müssen auch die Abmessungen der Erde, ihren Umfang, den Durchmesser und den Neigungswinkel der Erdachse in Bezug auf ihrer Bahn um die Sonne gekannt haben. Folgende Informationen über die Pyramiden, deren Bau um 2500 v.Chr. begann, sind noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass sie über 2000 Jahre vor den griechischen Mathematikern Pythagoras, Archimedes und Euklid gebaut worden sind: - Die Winkel der Großen Pyramide teilen die Nildelta-Region in zwei gleiche Hälften. - Die Standorte der drei Pyramiden von Gizeh bilden ein pythagoreisches Dreieck, dessen Seiten die Proportionen 3:4:5 aufweisen. - Die Proportion zwischen der Höhe der Pyramide und ihrem Umfang entspricht der Proportion eines Kreisradius zu seinem Umfang. - Die Große Pyramide ist eine gigantische Sonnenuhr. Der Schatten, den sie zwischen Mitte Oktober und Anfang März wirft, reflektiert die Jahreszeiten und die Länge des Jahres. Die Länge der um die Pyramide befindlichen Steinplatten ist äquivalent zur Länge des Schattens eines Tages. - Die Länge der quadratischen Basis der Pyramide entspricht 365,342 ägyptischer Elle. Das ist fast genau die Zahl der Tage eines Jahres (365,224 Tage). - Die Distanz zwischen der Großen Pyramide und dem Erdmittelpunkt entspricht der Distanz zwischen der Pyramide und dem Nordpol. - Der Umfang der Pyramidenbasis geteilt durch ihre doppelte Höhe ergibt die Zahl Pi. - Die Gesamtoberfläche der vier Seiten der Pyramiden entspricht dem Quadrat ihrer Höhe.56 |
Die Cheopspyramide besteht aus über 2,5 Millionen Steinblöcken. Angenommen, pro Tag wären 10 Blöcke verlegt worden – was enorme Anstrengungen von den Arbeitern verlangt hätte – dann hätte es 684 Jahre gedauert, die Pyramide zu bauen. Doch man nimmt an, dass der Bau nur 20 bis 30 Jahre gedauert hat. Diese einfache Kalkulation offenbart, dass die Ägypter beim Bau der Pyramiden eine ganz andere und überlegene Technik angewendet haben. |
Wie also haben die alten Ägypter diese gigantischen Pyramiden gebaut? Mit welcher Energiequelle, welchen Maschinen, mit welchen Techniken wurden die Felsterassen angelegt? Wie wurden die Felsengräber gebaut? Wie wurde die Baustelle beleuchtet? Man hat keinerlei Rückstände von Ruß in den Pyramiden und den Gräbern gefunden. Wie wurden die Steinblöcke aus den Steinbrüchen fortgeschafft und wie wurden die verschieden geformten Steine aneinander angeglichen? Wie sind diese Blöcke, jeder mehrere Tonnen schwer, transportiert worden und wie wurden sie akkurat auf einen tausendstel Millimeter angepasst? Die Liste der Fragen könnte noch verlängert werden. Können diese Fragen logisch und rational mit dem evolutionistischen Fehlkonzept der Geschichte der Menschheit beantwortet werden? Natürlich nicht!
Mit ihrer Kunst, Medizin und Kultur haben die alten Ägypter eine gigantische Zivilisation geschaffen. Das von ihnen hinterlassene Werk, die angewandten medizinischen Therapien und das akkumulierte Wissen und ihre Erfahrung gehören zu den wichtigsten Beweisen dafür. Manche heutigen Wissenschaftler behaupten sogar, die von den Ägyptern geschaffenen Werke – deren Bau entsprechend der evolutionistischen These extrem schwierig gewesen sein muss – seien tatsächlich von außerirdischen Besuchern erbaut worden.
Natürlich sind alle diese Behauptungen völlig irrational und unlogisch. Doch die Evolutionisten verstecken sich hinter ihnen, denn all ihre Demagogie schafft es nicht, eine bessere Erklärung zu finden. Es gibt nicht den geringsten Beweis für ihre Behauptungen. Wenn Evolutionisten merken, dass sie keine auf Zufall oder auf einem imaginären Evolutionsprozess basierenden Erklärungen finden können, verstecken sie sich sofort hinter der Idee von Besuchern aus dem Weltraum. Tatsächlich ist ihnen diese lächerliche Idee eingefallen, als sie erkannten, dass die DNS im Zellkern und das erste Protein, dass den fundamentalen Baustein des Lebens darstellt, bei weitem zu kompliziert aufgebaut sind, viel zu kompliziert sind, um durch Zufall aus unbelebter Materie entstanden sein zu können. Ergo müssen Besucher aus dem All die ersten lebenden Organismen auf die Erde gebracht und zurückgelassen haben. Dies ist eine der lächerlichen Behauptungen aus der verzweifelten Position heraus, in der sich die Evolutionisten befinden.
Die Zivilisation des alten Ägypten – und alle anderen Zivilisationen der Geschichte – wurden von vernunftbegabten, zielstrebigen Menschen entwickelt. Heute sind wir verblüfft über Artefakte die 3000 Jahre alt sind, und Wissenschaftler und Experten debattieren darüber, wie sie hergestellt worden sind. Doch wirklich von Bedeutung ist, dass die 5000 Jahre alte Zivilisation, deren Spuren heute sichtbar sind, offensichtlich durch im Laufe von Jahrtausenden angesammelte Erfahrung und Wissen entstanden ist. Die Wurzeln dieser alten Zivilisation reichen aber noch weiter zurück.
Modell eines heutigen Baggers |
Detail an der Rückseite des Throns von Tutanchamon im ägyptischen Museum in Kairo |
Modell eines Gleiters, wahrscheinlich um 200 v.Chr. |
DAS MODELL EINES GLEITERS IN ALTÄGYPTISCHEN GRÄBERN Tatsächlich weist der Quran darauf hin, dass der Lufttransport schon vor langer Zeit verwendet wurde: Und Salomon (unterwarfen Wir) den Wind. Sein Morgen war ein Monat und sein Abend ein Monat. (Sure 34:12 – Saba’) Es ist sehr wahrscheinlich, dass die großen Entfernungen, von denen in diesem Vers die Rede ist, zu Zeiten des Propheten Salomon sehr schnell zurückgelegt werden konnten. Das Transportmittel können windgetriebene Vehikel gewesen sein, die eine Technologie verwendeten, ähnlich der in heutigen Flugzeugen. (Gott kennt die Wahrheit.) |
Ein Beweisstück, dass vergangene Zivilisationen den Lufttransport kannten, ist das Modell eines Gleiters, gefunden in Ägypten. Dieses 1898 entdeckte Modell wird auf etwa 200 v.Chr. datiert. Ein 2200 Jahre altes Modell eines Gleiters zu finden, ist wohl ein bemerkenswertes Ereignis. Dieser archäologische Fund unterminiert vollständig die evolutionistische Konzeption von Geschichte. Ein noch interessanteres Bild taucht auf, wenn die technischen Merkmale des Modells untersucht werden. Form und Proportionen der Flügel dieses Holzmodells waren so ausgelegt, dass das Flugzeug maximalen Auftrieb bei minimalem Geschwindigkeitsverlust hatte, wie bei der Concorde, dem Produkt der fortschrittlichsten Technologie von heute. Das zeigt ebenso, dass die alten Ägypter ein sehr großes Wissen über Aerodynamik hatten. |
GAB ES STROM IM ALTEN ÄGYPTEN? Reliefs im Tempel von Hathor in Dendera haben die Möglichkeit aufgezeigt, dass die alten Ägypter Elektrizität kannten und benutzten. Wenn man die Figuren in diesem Relief sorgfältig untersucht, kann man sehen, dass, wie heute, zu dieser Zeit Starkstromisolation benutzt worden sein muss. Ein Gegenstand von der Form einer Glühbirne befindet sich auf einem Ständer (genannt der "Djed-Ständer", von dem man annimmt, dass er als Isolator diente.) Die Ähnlichkeit zwischen der Form in dem Bild und elektrischen Lampen ist erstaunlich.58 Als Dr. Colin G. Fink – derselbe, der das Tungstenlicht erfand - 1933 altägyptische Metallobjekte analysierte, fand er heraus, dass die Ägypter vor über 4300 Jahren eine Methode kannten, mit deren Hilfe sie Kupfer mit Antimon überziehen konnten. Es war eine Methode, die dieselben Resultate erzielte, wie das heute verwendete Elektroplattieren mittels Elektrolyse.59
Wissenschaftler haben mit dem auf dem Relief dargestellten System experimentiert, um herauszufinden, ob es Licht ausgesendet haben könnte. Der österreichische Elektroingenieur Walter Garn studierte die Reliefs en détail und reproduzierte den Djed-Ständer, die Birne und den verdrillten Draht. Sein Modell funktionierte und sendete Licht aus. 60 Ein Beweis, dass die alten Ägypter Elektrizität benutzt haben könnten, ist das Fehlen jeglicher Russ-Spuren an den Innenwänden ihrer Gräber und Pyramiden. Wenn – wie evolutionistische Archäologen behaupten – Fackeln und Öllampen zur Beleuchtung verwendet wurden, dann hätten unausweichlich Russ-Spuren zurückbleiben müssen. Doch solche Spuren gibt es nicht, auch nicht in den tiefsten Kammern. Man hätte ohne die entsprechende Beleuchtung nicht weiterbauen können, geschweige denn hätte man die prächtigen Wandgemälde anbringen können. Das lässt die Möglichkeit wahrscheinlich erscheinen, dass im alten Ägypten tatsächlich Elektrischer Strom verwendet wurde. |
Der Djed-Ständer, oftmals in ägyptischen Zeichnungen zu sehen, symbolisiert vielleicht eine Art elektrischen Apparat. Die Säule könnte als Generator für das Licht gedient haben. |